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Die Deutsche Bank AG
Dieses Unternehmen ist, nachdem es sich durch mehrere Fusionen zur Grossbank entwickelt hat, das grösste Kreditinstitut Deutschlands, wenn man die Bilanzsumme und die Mitarbeiterzahl betrachtet.
Ganz am Anfang war für die Leitung ein Direktorium zuständig, wobei der Verwaltungsrat viele Rechte wie Kontroll- und Entscheidungsrechte hatte. Ab Mitte der 1880er Jahre gab es eine Aufgabenteilung zwischen Aufsichtsrat und Vorstand, welcher von einem Vorstandssprecher (Primus inter Pares = Der erste zwischen den Parteien) geleitet wird. Anfang des Jahres der Euroeinführung, im Jahre 2002, gab es eine änderung der Führungsstrukturen: Das "Group Exekutive Committee" wollte operativer vorgehen. Soweit das zeitnahe Geschehen.
Die ersten Geschäftsräume der Aktiengesellschaft öffneten in Berlin, dem Haupsitz wegen dem "wahrhaft patriotischen Gedanken", im Jahre 1870 die Türen. An der Gründung beteiligt waren neben Albert Delbrück und Ludwig Bamberger Hermann Zwicker, Heinrich Hardt, Victor Freiherr von Magnus, Gustav Kutter, Gustav Müller und Adolph vom Rath. Einige von ihnen hatten bereits mit Banken zu tun. Das Aktienkapital betrug bei der Gründung am 10. März etwa eine Milliarde Euro.
Die drei Direktoren, die die Bank leiteten, waren Georg von Siemens, Wilhelm Platenius und Hermann Wallich. Da Berlin für internationale Geschäfte eher ungeeignet war, baute man eine Zweigstelle in Bremen auf. Da Hamburg neben Bremen ein sehr guter Standort war, um besagte internationale Geschäfte durchzuführen, baute man auch dort eine Zweigstelle auf. Das gleiche war mit London der Fall, was im Jahre 1871 zu der Gründung von der "Germany Bank of London" führte; die Deutsche Bank war hier zu 40% beteiligt, was derselben allerdings keine Gewinne brachte und so dazu führte, dass die Anteile mit einem Verlust von über 100.000 Mark verkauft wurden. Sie auf diese Weise dazu brachte, dort eine eigene, weitere Zweigstelle aufzubauen: die "Deutsche Bank London Agency". Bereits ein Jahr später wurden Filialen in Asien eröffnet, was allerdings keine gute Idee war, da auch dies ein verlustreiches Geschäft war: Bereits weitere drei Jahre später wurden diese Zweistellen wieder geschlossen. Um den Markt in Südamerika zu erschliessen wurde etwa zur gleichen Zeit die "Deutsche übersee- Bank" gegründet; Ziel war es, internationale Märkte mit eigenen Filialen zu erschliessen, das "alte Konzept", im nationalen Geschäft mit der eigenen Bank zu arbeiten und sich international an Firmen zu beteiligen, versuchten die Führenden abzulegen – und so gelang es, dass die Bank langsam aber stetig aufgebaut und zum Erfolg geführt wurde. Verschiedene Unternehmen, beispielsweise der Berliner und Frankfurter Bankverein, wurden in den nächsten Jahren übernommen. Grössere Rivalen hatte man recht schnell nicht mehr. In Zeiten vor dem Ersten Weltkrieg sollte das Eröffnen neuer Filialen keine grössere Rolle spielen. Dennoch wurden in mehrere grösseren deutschen Städten innerhalb von einem Jahrzehnt sechs Zweigstellen, unter anderem in München und Leipzig, eröffnet. Da von Siemens sich darum bemühte, mit der Industrie in Deutschland zu kooperieren, war die Deutsche Bank AG das Kreditinstitut grösserer Firmen und der Textilindustrie. Sie hatte unter anderem Anteile an den Firmen AEG und "Siemens und Halske".
Das überseegeschäft entwickelte sich so prächtig, dass der Umsatz sich in einem Jahrzehnt mehr als verzehnfachte. Etwa Mitte der der 1890er Jahre wurde das Tochterunternehmen "Zentralamerika- Bank" gegründet, welches die Umsätze in Mittelamerika stabilisieren sollte. Ein weiteres Tochterunternehmen wurde 1899 gegründet, als die "Deutsch- Asiatische Bank" gegründet wurde. Dies sollte dazu dienen, diesmal Erfolg in den asiatischen Gebieten zu haben. Nach vielen Filialeröffnungen dort, besteht die Deutsche Bank auch heute noch dort. Um das Jahr 1903 wollte sie einen Grossteil von "Steaua Romana", einem Erdölunternehmen in Rumänien, übernehmen, was 1903 durch eine Einigung auch gelang. Kurze Zeit später wurden alle Aktionen der Deutschen Bank AG in einer Holding zusammengefasst. In dieser war beispielsweise auch die DPAG ("Deutsche Petroleum AG") vertreten.
Ab etwa 1915 begann die Deutsche Bank mit verschiedenen Geldinstituten zu fusionieren. Es entstanden knapp 40 Niederlassungen und dadurch die weltweit grösste Universalbank. Bereits 10 Jahre später waren es über 150 Niederlassungen, 1929 bereits fast 300 Niederlassungen, die es von der Deutschen Bank AG gab.
Durch die Teilung Deutschlands war die Aktiengesellschaft ab dem 01. April 1948 in folgende Regionalbanken geteilt: 1) Bayerische Creditbank, 2) Nordwestbank, 3) Südwestbank, 4) Hessische Bank, 5) Oberrheinische Bank, 6) Norddeutsche Bank, 7) Disconto Bank, 8) Württembergische Vereinsbank, 9) Rheinisch- Westfälische Bank AG, 10) Rheinische Kreditbank. Am 02. Mai 1957 wurden über mehrere Stationen diese Banken zur "Deutschen Bank AG" zusammengefasst, welche den Sitz in Frankfurt am Main hatte.
Heute hat die Deutsche Bank AG knapp 69.000 Mitarbeiter, eine Bilanzsumme von etwa 1.128 Milliarden Euro und den Sitz immer noch in Frankfurt am Main.
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