(C) Aktien.TV - Aktuelle Informatien zu Aktien & Geldanlage  

Aktien.TV - Aktuelle Informatien zu Aktien & Geldanlage

Aktien Forum
Aktien
Börsen-Lexikon
EURO STOXX 50
DAX
MDAX
SDAX
TecDAX
US Aktien
China Aktien
Asiatische Aktien
Computer Aktien
Aktien Musterdepot
Aktien News
Aktien Watchlist
Impressum









   

BMW AG im DAX

Aktien BMW, dessen vollständiger Name "Bayerische Motoren Werke AG" ist, stellt Autos, aber auch Motorräder her. Ausser Fahrzeugen gehören auch Motoren zu den Erzeugnissen des deutschen Unternehmens. Gegründet wurde es 1913 unter dem Namen "Rapp Motorenwerke GmbH". Vier Jahre später wurde es in "BMW GmbH" und ein weiters Jahr später dann in "BMW AG" umbenannt. Hauptsitz ist die Bayerische Hauptstadt München.

Durch den Versailler Vertrag nach dem Ersten Weltkrieg gab es ein Verbot Motoren herzustellen, was für die Firma dramatisch hätte werden können. 1923 wurde das erste BMW- Motorrad hergestellt und so sollte die Produktion von Motorrädern ersteinmal zur wichtigsten Aufgabe des Unternehmens werden. Ein Jahr später wurden zusätzlich wieder Flugmotoren produziert.

Ende der 1920er Jahre übernahm BMW die "Flugzeugfabrik Eisenach A.G.". Fast zur gleichen Zeit fing das Unternehmen an, die ersten Autos herzustellen. Die Wagen wurden in Berlin fertigmontiert. Bereits zwei Jahre später wurde ein weiteres Auto hergestellt, ein "AM1", was die Abkürzung für "Automobilkonstruktion München Nummer 1" war. Ein weiteres Jahr später kam der "303" auf den Markt. Zur gleichen Zeit wurde auch wieder der Motorenbau für Flugzeuge wichtig, weswegen das Bauen von Autos und Motorrädern etwas in den Hintergrund gedrängt wurde.

Im Zweiten Weltkrieg ging es in erster Linie um den Bau von Flugmotoren. Nach dem Krieg im Jahr 1945 war das Werk zum grossen Teil zerstört. Das Werk, in dem die Produktion wieder hätte aufgenommen werden könnten, war in sowjetischer Hand. Das Produzieren der Ware sollte unter BMW laufen, was das eigentliche Unternehmen BMW, aber durch einen Gerichtsbeschluss zu verbieten wusste; und so wurde nicht unter dem Namen BMW, sondern unter dem Namen EMW angeboten, da das Werk in Eisenach lag.

In den Jahren 1958 und 1959 wurden hohe Verluste erwirtschaftet und BMW sollte an die "Daimler- Benz A.G." verkauf werden. Dies lehnten grosse Teile der Beschäftigten jedoch ab und die übernahme konnte von ihnen verhindert werden. Um den Konzern wieder aufzubauen fehlte ein Mittelklasse- Auto und so wurde am Anfang der 1960er Jahre der BMW 1500 hergestellt, der ein grosser Erfolg wurde. Auch weitere Autos faszinierten die Welt.

1994 übernahm BMW die "Rover Group" und wollte sich so vergrössern, da man bessere Chancen für eine bessere Zukunft sah. Leider war das Gegenteil der Fall. Der Fehltritt kostete dem Konzern nicht weniger als neun Milliarden DM, den Vorstandsvorsitzenden und den Technikvorstand. 2000 wurde Rover schliesslich für fast kein Geld verkauft. Die Marke Mini blieb bei BMW. Drei Jahre später erhielt man die Rechte an der Marke "Rolls Royce plc." und konnte die Limousine "Phantom" herausbringen.

Im Jahr 2006 machte BMW einen Umsatz von knapp 49 Milliarden Euro und hatte etwa 106.500 Angestellte.



  (C) Aktien.TV 2008 - Bitte beachten Sie unseren Haftungsausschluss auf der Seite Impressum!