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Die Bayer AG

Aktien Der in verschiedenen Ländern tätige Konzern, der 1863 in Barmen, ein heutiger Stadtteil Wuppertals, gegründet wurde, hat seinen Hauptsitz in Leverkusen. Der erste Name der Aktiengesellschaft war Friedrich Bayer et company. Friedrich Bayer selbst übernahm die kaufmännischen Aufgaben und Friedrich Weskott, der Mitbegründer, übernahm die Aufgaben rund um die Chemie, gemäss seinen Kenntnissen, die er als Färberlehrling erworben hatte.

Etwa eine Woche nach der Gründung des Unternehmens, am 07.08.1863, wurde es in das Handelsregister eingetragen. Drei Jahre später folgte die Verlegung von einem Teil der Firma nach Elberfeld wegen dem Benötigen von grösserem Gebiet. Dort wurde zum Beispiel Aspirin hergestellt. Etwa zwei Jahrzehnte später ist aus der Firma eine Aktiengesellschaft geworden, was einen Ausbau derselben möglich machte. Kurze Zeit später wurde beispielsweise die chemische Forschung erweitert, ausserdem entstand ein wissenschaftliches Laboratorium. Durch die Erweiterung fehlte wenige Jahre später wieder der Platz und so wurde ein erneuter Umzug geplant. Der neue Standort sollte eine Stadt am Rhein sein. Die Organisation war so gut, dass er dort viele Jahre bleiben konnte. Um das Werk herum entstand langsam eine kleine Stadt, die "Bayer- Kolonie".

1913 arbeiteten dort über 10.000 Menschen, die meisten in Deutschland, einige im Ausland, beispielsweise in Frankreich und Belgien, aber auch in Russland und Grossbritannien. Es gab ausserdem eine Tochtergesellschaft in Amerika. Im gleichen Jahr fing der Export an, eine grosse Rolle zu spielen.

Am Anfang des ersten Weltkrieges wurden von Bayer Opfer unterstützt. Später lieferte die Gesellschaft Gase als Kampfmittel. Nach dem Krieg ging es ihr nicht gut, da sie einige Gewinnmöglichkeiten verlor und so der Umsatz um etwa ein Drittel sank, in sechs Jahren. Knapp fünf Jahre später brachte Bayer ein Mittel heraus, das gegen Schlafkrankheiten helfen sollte.

Die Firma schloss sich, unter anderem wegen einer schlechten wirtschaftlichen Lage, mit der BASF zusammen und hier dann "I.G. Farbenfabriken AG". Wieder gab es einen neuen Firmensitz: Frankfurt am Main. Ab Mitte der 1930er Jahre wurden Medikamente wieder unter der Marke Bayer verkauft, obwohl dieser Name eigentlich nicht mehr existierte. Etwa zur gleichen Zeit mussten fast 50% der Belegschaft entlassen werden. Als die NSDAP die Macht übernommen hatte, wurde die Lage etwas besser, die "I.G. Farbenfabriken AG" stand dem ganzen allerdings skeptisch gegenüber. Ebenfalls etwa zur gleichen Zeit wurde ein Mittel gegen Grippe zum Welterfolg. Durch die Erzwungene Entlassung jüdischer Mitarbeiter fehlten der Firma Fachkräfte, was die Produktionen gewaltig zurückwarf. In einem Gespräch mit Hitler wurde deutlich, dass ihn das überhaupt nicht interessierte. Schliesslich wurden zusätzlich viele Arbeiter in den Krieg gezogen, was dem Konzern wiederum einen Mangel an Arbeitskräften bescherte. Kriegsgefangene sollten dann in den Werken arbeiten, die nach Deutschland verschleppt worden waren, und am Ende etwa 4.500 zählten.

Nach dem Krieg wusste niemand, wie es mit der Firma weitergehen wird und so wurde das Werk ersteinmal unorganisiert wieder aufgebaut und ungelernte Mitarbeiter beschäftigt. Wenige Jahre später begann die Ausweitung ins Ausland, eines der ersten Länder war Frankreich. Bereits knapp 20 Jahre später hatte Bayer einen Umsatz von etwa vier Milliarden DM. Etwa 10 Jahre danach hatte Bayer eine bedeutende Rolle auf dem amerikanischen Pharmamarkt erreicht und ziemlich zeitgleich wurde das Deutsche Werk in Brunsbüttel geplant.

Heute geht es Bayer recht gut, seitdem es seit 1995 in Amerika wieder als Bayer auftreten kann. Der Jahresumsatz ist schnell gestiegen, parallel dazu auch die Mitarbeiterzahl, die vor einigen Jahren bei etwa 170.000 lag. Im Jahr 2006 hatte das Unternehmen einen Umsatz von knapp 29 Milliarden Euro.



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